Cloud-Speicher einfach erklärt: Warum ich meine Daten jetzt lieber selbst zu Hause speichere
Hinter dem modernen Begriff „Cloud“ verbirgt sich eigentlich ein ganz simples Konzept: Deine Daten liegen nicht auf deinem eigenen Gerät, sondern auf den Festplatten eines Anbieters wie Google, Apple oder Microsoft. Das ist praktisch, solange das Internet schnell ist. Doch was, wenn die Leitung lahmt oder man die Kontrolle über seine privaten Fotos behalten möchte? Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden.
Was ist die Cloud eigentlich?
Stellen Sie sich die Cloud wie ein digitales Schließfach vor. Anstatt Ihre Dokumente und Fotos im eigenen Schreibtisch (Ihrem PC) zu lagern, mieten Sie ein Fach in einem riesigen, entfernten Tresor.
- Der Vorteil: Sie kommen von überall auf der Welt an Ihre Daten – egal ob mit dem Smartphone im Urlaub oder dem Laptop im Café.
- Der Nachteil: Ohne Internet geht nichts. Und wenn Sie sehr viele Daten haben, kosten diese Schließfächer monatlich bares Geld.
Mein Problem: Wenn das Internet zum Flaschenhals wird
Ich stand vor einer Herausforderung: Meine Fotosammlung wurde immer größer. Da ich meine Bilder sowohl am Windows-PC als auch am Mac bearbeiten wollte, mussten sie zentral gespeichert sein. Der Versuch, alles in einen Online-Speicher zu laden, scheiterte kläglich an meiner langsamen Internetverbindung.
Die Lösung für mich war eine „private Cloud“, ein sogenanntes NAS. Damit die Daten sicher sind, nutze ich zwei Festplatten im Verbund. Die meisten dieser Systeme basieren technisch übrigens auf Linux, da es extrem stabil und sicher ist, genau deshalb vertrauen auch die großen Cloud-Anbieter auf diesen Kern.
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In a Nutshell: Cloud-Hoheit
Cloud-Speicher bietet Freiheit, aber ein eigenes NAS zu Hause bietet Souveränität. Wer unabhängig von langsamen Leitungen und Abogebühren sein will, sollte den Schritt zum Heim-NAS wagen. Bist du nun ein Cloud-Experte? Teste es unten im Quiz!
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