IT Sicherheit Technik im Alltag

Instagram Daten-Leak: 17,5 Millionen Accounts betroffen – Mein Selbstversuch

Instagram Daten-Leak: 17,5 Millionen Accounts betroffen – Ein Weckruf für mich

Es ist dieser eine Moment, in dem der Puls kurz schneller schlägt: Du öffnest dein E-Mail-Postfach und siehst eine Warnung oder eine Nachricht über eine Passwort-Zurücksetzung, die du nie angefordert hast. Genau das passierte mir heute Morgen nach der Meldung von Malwarebytes: Hacker haben sensible Daten von über 17 Millionen Instagram-Nutzern erbeutet. Ich wollte nicht raten, ich wollte Gewissheit – und habe den Selbsttest gemacht.

Was ist ein Daten-Leak? Bei einem Leak gelangen private Informationen unbefugt an die Öffentlichkeit. Oft ist nicht ein schwaches Passwort schuld, sondern eine Sicherheitslücke beim Anbieter. Das Tool der Wahl für den Check ist die Plattform Have I Been Pwned.

Mein Selbsttest: Instagram sicher, aber…

Ich bin sofort auf Have I Been Pwned gegangen. Die gute Nachricht: Bei dem aktuellen Instagram-Leak war ich nicht betroffen. Doch der Check brachte etwas anderes ans Licht: Meine E-Mail tauchte in zwei älteren Datenleaks auf, die ich längst nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ein klares Zeichen, dass “keine Nachricht” nicht automatisch “Sicherheit” bedeutet.

Mein ehrliches Fazit:

Auch wenn du beim aktuellen Leak Glück hast, ist die Gefahr nicht gebannt. Hacker kombinieren Daten aus verschiedenen Leaks (Credential Stuffing). Nur weil Instagram diesmal sicher war, könnten alte Passwörter von anderen Plattformen immer noch ein Einfallstor sein. Ein regelmäßiger Check ist Pflicht.

Mein Schlachtplan für digitale Sicherheit

Obwohl ich beim Instagram-Vorfall verschont blieb, habe ich die Warnung zum Anlass genommen, meine digitale Hygiene auf das nächste Level zu heben. Hier sind die Werkzeuge, die ich empfehle:

1
Professionelle Passwort-Manager: Bitwarden & NordPass

Ich nutze persönlich Bitwarden wegen des Open-Source-Ansatzes. Wer es etwas komfortabler und intuitiver mag, für den ist NordPass eine exzellente Wahl. Beide Dienste erlauben es dir, für jedes Konto ein einzigartiges, hochkomplexes Passwort zu generieren. So stellst du sicher, dass ein Leak bei Anbieter A niemals dein Konto bei Anbieter B gefährdet.

2
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Ein absolutes Muss. Ich nutze dafür keine SMS (die durch SIM-Swapping abgefangen werden können), sondern eine Authenticator-App. Damit ist dein Account selbst dann geschützt, wenn Hacker dein Passwort bereits kennen.

3
Vorsicht vor Phishing-Wellen

Nach großen Leaks folgen oft Phishing-Mails, die dich unter Zeitdruck setzen. Mein Rat: Klicke niemals auf Links in solchen Mails. Geh immer direkt über die offizielle App oder Webseite, um Einstellungen zu ändern.

In a Nutshell: Handeln, bevor es brennt

Der Instagram-Leak war für mich ein Weckruf. Auch wenn ich diesmal nicht direkt betroffen war, haben mir die Funde in alten Leaks gezeigt: Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Bist du bereit, deine Accounts zu prüfen? Teste dein Wissen im anspruchsvollen Quiz!

🔐

Datensicherheit-Check

Bist du ein Profi oder ein leichtes Ziel?

Umfang wählen:

Zuletzt aktualisiert: 10. Januar 2026
Autor
Author photo of Chris
Chris

Gründer von Allgemeinwissen24.de und LearnAI24.com — weil Dinge zu verstehen unbezahlbar ist.

Dies könnte dich auch interessieren:

IT

Wofür steht PNG? Das Bildformat einfach erklärt

PNG – dieses Kürzel begegnet dir überall: beim Abspeichern von Logos, beim Upload von Bildern oder in der Webentwicklung. Aber
IT

Was bedeutet JPG? Einfach erklärt für alle, die mit Bildern arbeiten

Du hast bestimmt schon mal ein Bild auf deinem Computer oder Smartphone gesehen, das auf .jpg oder .jpeg endet. Doch